Übung "Eisrettung" am Ochsenweiher

Frost und Kälte in den Wintermonaten lassen an vielen Stellen im Land Weiher und Seen, zum Teil sogar auch Bäche und Flüsse zufrieren. Meist werden diese Eisflächen von Schlittschuhläufern, Spaziergängern oder Kindern zum Spielen genutzt. Jedoch bergen diese Eisflächen erhebliche Gefahren. Die Tragfähigkeit der Eisdecke ist schwer einzuschätzen, und sie kann über das Gewässer hinweg stark variieren. Immer wieder kommt es auf solchen Eisflächen zu Unfällen. Häufig sind davon Kinder betroffen, die sich des Risikos noch nicht bewusst sind.

In das Eis eingebrochene Personen kühlen sehr schnell stark aus. Bei einer Wassertemperatur von 0° C liegt die Überlebenszeit eines Eingebrochenen unter 30 min1! Mit zunehmender Unterkühlung setzen bei dem Opfer Muskelstarre und Bewusstseinseintrübungen ein (ab ca. 33° C Körperkerntemperatur). Eine Selbstrettung ist in vielen Fällen nicht möglich, weil jegliche Haltemöglichkeiten, um sich aus dem Eisloch herauszuziehen, fehlen und/oder die Eiskante beim Versuch sich darüber zu schieben abbricht.

Wie im Ernstfall damit umgegangen werden kann, wurde von mehreren Mitgliedern am Übungsabend beübt.

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