Simulierter Gebäudebrand wird zur Herausforderung

Im Notfall zählt für die Feuerwehr jede Sekunde. Und dann heißt es, schnell sein. Aus diesem Grund hat die Freiwillige Feuerwehr (FF), Abteilung Diepoldshofen, am Samstag gemeinsam mit der Leutkircher Wehr im Rahmen der Jahresabschlussprüfung in Riedlings für den Ernstfall geprobt.

Als Übungsobjekt hatte sich die FFW Diepoldshofen ein Ökonomiegebäude in Riedlings herausgesucht, an dem ein Brand simuliert wurde. Zunächst mussten in Windeseile Schläuche gelegt werden, bevor zwei Feuerwehrmänner mit der Drehleiter in die Höhe befördert wurden. Viel Wasser aus einer ehemaligen Güllegrube, die vor ein paar Jahren zum Wasserspeicher umgewandelt wurde, sorgte für Abhilfe. Dann hieß es spritzen, spritzen. Somit war der simulierte Brand, durch eine optimale Koordination, relativ schnell gelöscht.

„Wir sind gut aufgestellt“, sagte Feuerwehrkommandant Michael Klotz. Dem stimmten auch sein Stellvertreter Martin Waizenegger sowie Abteilungskommandant Paul Schiele zu. „Mit dieser Übung konnten wir mal wieder unseren Leistungsstand unter Beweis stellen. Im Notfall müssen wir einfach, und da gibt es nichts anderes, Hand in Hand arbeiten“, so Klotz. Insgesamt waren bei der Übung etwa 30 ehrenamtliche Feuerwehrleute sowie drei Fahrzeuge im Einsatz.

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