„Sabine“: Die zweite Sturmphase in der Nacht auf Dienstag verläuft ruhiger

Während am Montagvormittag vor allem umgestürzte Bäume für zahlreiche Einsätze der Bauhöfe und Feuerwehren sorgten, ist es in der Nacht auf Dienstag rund um Leutkirch relativ ruhig geblieben. Die Aufräumarbeiten in den Wäldern dürften aber noch einige Monate dauern, wie Leutkirchs Stadtförster erklärt.

Nachdem die Leutkircher Wehr im Laufe des Montags zu insgesamt 38 Einsätzen ausgerückt ist, kam am Dienstag lediglich ein Einsatz dazu, so Waizenegger. Gegen 6.30 Uhr stürzte im Wohngebiet Pfingstweide ein Baum auf zwei geparkte Autos. „Wir sind froh, dass es keine Verletzte gab“, blickt Waizenegger auf die vergangenen zwei Tage zurück. Es habe zwar nicht den einen großen Schaden gegeben, aber die Vielzahl an Einsätzen sei durchaus eine Herausforderung gewesen.

Führungs- und Lageraum im Leutkircher Feuerwehrhaus

Koordiniert wurde alles aus dem bereits am Sonntag eingerichteten Führungs- und Lageraum im Leutkircher Feuerwehrhaus heraus, erklärt Waizenegger. In einer „Flächenlage“ wie einem solchen Unwetter gehe es dabei auch darum, die eingehenden Alarmierungen zu priorisieren. Außerdem müssen immer auch Einsatzkräfte für dringende Fälle zurückgehalten werden, sagt Waizenegger. Etwa für Brände – oder Verkehrsunfälle, wie der, der sich am Montagnachmittag auf der A 96 zwischen Aichstetten und Aitrach ereignete.

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