Michael Klotz ist für weitere fünf Jahre als Kommandant eindrucksvoll gewählt

Gute Stimmung bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Leutkircher Gesamtfeuerwehr am Freitagabend in der  Turn- und Festhalle : Mit schwungvollen Stücken, musikalisch gestaltet von der Musikkapelle Gebrazhofen (unter der Leitung von Alisa Heitmann), und zwischendurch mit einem Essen gestärkt, flott serviert von den Mannen der Abteilung Gebrazhofen, wurde die Tagesordnung unter Leitung von Kommandant Michael Klotz zügig abgearbeitet. Beeindruckend war zudem die vollbesetzte Halle mit dem Bild von über 250 Feuerwehrkameraden aus den neun Abteilungen von Stadt und Land, allesamt in den neuen Uniformen.

Wer sich für die Allgemeinheit „ins Zeug legt“ hat Wertschätzung verdient, so  Kommandant Klotz in seinem Bericht. Für ihn ist dabei das freiwillige Engagement der Feuerwehr  „als kommunale Daseinsvorsorge und Krisenbewältigung unverzichtbar“.  Bei auch zukünftigen Herausforderungen, wie die technische und personelle Ausstattung der Wehr, „sind  Fingerspitzengefühl, Durchsetzungsfähigkeit, Wortgewandtheit, Geduld  und die Bereitschaft zu Kompromissen gefragt“.  Diese Eigenschaften hat Michael Klotz seit 30 aktiven Jahren  in der Wehr und in seinen bislang drei Amtszeiten seit 2003 vorbildlich verkörpert. Keine Frage war daher, dass seine Wiederwahl für weitere fünf Jahre mit über 90 Prozent der gültigen Stimmen eindrucksvoll bestätigt wurde. Sein motivierend optimistischer  Blick nach vorne nach diesem starken Ergebnis: „Ich bin gespannt, was wir miteinander wieder in Zukunft schaffen“.

Auch aus den  bündigen Berichten der Abteilungskommandanten wurde übereinstimmend deutlich, dass die Leutkircher Gesamtwehr mit ihren derzeit 427 Aktiven und über 600 Einsätzen in den vergangenen drei Jahren in punkto  Ausbildung  und beim „Stand der Fahrzeuge und Gerätschaften“ auf der Höhe der Zeit ist. Allerdings seien bei der Planung von größeren Bauvorhaben „viel Geduld und Nerven wie Drahtseile notwendig“, wie der Hofser Abteilungskommandant Hans Schmid betonte. „Wir sind in der Blaulichtfamilie gut vernetzt und mit kreisweiten Fachberatern ein starker Standort“, so  die positive Rückmeldung von  Martin Waizenegger, dem stellvertretenden Kommandant der Stadtwehr. Dies bestätigte  der 1. Polizei-Hauptkommissar, Ferdinand Hofmann, der auch für das DRK und die Johanniter sagte: „Die Richtung stimmt und wir sind im Einsatz eine große Gemeinschaft“.

„Zwei Botschaften“ hatte  Kreisbrandmeister Oliver Surbeck mitgebracht: „Leutkirch hat eine der stärksten Feuerwehren des Landkreises, aktiv und offen in der Solidaritätsgemeinschaft“, sowie: „Die dezentrale Struktur der Wehr in den Flächengemeinden ist notwendig und hat sich bewährt“. Surbeck blieb es auch vorbehalten, die zahlreichen Ehrungen durchzuführen: Für insgesamt 935 Jahre aktiven Dienst erhielten 29 Kameraden das Ehrenzeichen in Silber und Gold ( siehe Kasten). Eine besondere Auszeichnung wurde  Manfred Stör von Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle zuteil, für „über vier Jahrzehnte außergewöhnliches Engagement mit viel Herzblut, Sachverstand und dabei immer ganz vorne bei den Einsätzen“: Mit einstimmigen Beschluss des Gemeinderates  wurde der auch langjährig stellvertretende Kommandant zum Feuerwehr-Ehrenmitglied erklärt.

Feuerwehrehrenzeichen in Silber für 25 Jahre:

Ralf Fischer, Norbert Göser, Roman Jungwirth, Hubert Graf, Egon Göser, Alois Hummel, Manfred Müller, Dietmar Peter, Herbert Reutlinger, Harald Schuhmacher, Reinhold Schutz, Roland Baumgärtner, Manfred Bossler, Volker Müller und Ernst Steinhauser

Feuerwehrehrenzeichen in Gold für 40 Jahre:


Manfred Bareth, Herbert Geißler, Walter Merk, Benno Moosherr, Gerhard Moosmann, Alfons Riedle, Gerhard Buffler,  Franz Frey, Gebhard Schorer, Josef Bufler, Klaus Gaile, Josef Kinzelmann, Georg Merk und Josef Rösch            

Zurück