Lukas Waldhoff ist neuer Landesjugendsprecher

Bei der zweimal jährlich stattfindenden Sitzung der Kreisjugendsprecher der Jugendfeuerwehren des Landes Baden-Württemberg, die diesmal an der Landesfeuerwehrakademie in Bruchsal stattfand, wurde der amtierende Kreisjugendsprecher des Landkreises Ravensburg, Lukas Waldhoff, am 27.04.2018 mit großer Mehrheit zum Landesjugendsprecher gewählt.

Grundsätzlich war für die Kandidatur zum Landesjugendsprecher eine schriftliche Bewerbung vorgesehen. Aber die Meisten kamen ohne Vorbereitung, so dass kurzerhand in die Runde gefragt wurde, wer sich denn vorstellen könne dieses Amt zu übernehmen und seine „Bewerbung“ mündlich zu formulieren.

Der 17-jährige Lukas Waldhoff fackelte nicht lang, stellte sich als einer von fünf Kandidaten zur Verfügung, und wurde prompt gewählt. Nun tritt der junge Mann nicht mehr nur für 600 Jugendliche ein, denen er als Sprachrohr dient, sondern für die rund 30.000 (!) aktiven Jugendfeuerwehrler des Landes Baden-Württemberg.

Eine steile Karriere

Im Jahr 2016 wurde Lukas zum Jugendsprecher der Jugendfeuerwehr Leutkirch gewählt, Mitte 2017 dann zum Kreisjugendsprecher des Landkreises Ravensburg. Heute, 2018, ist er nun noch eine Stufe höher auf der Karriereleiter gestiegen. Was wird wohl als nächstes kommen?

Ein großes Ziel von ihm ist es, den Jugendfeuerwehren den vor einigen Jahren ins Leben gerufenen Leitfaden „KAREVETO“ (Kameradschaft, Respekt, Verantwortung, Toleranz) näher zu bringen. Die Jugendlichen sollen spielerisch diese wichtigsten Werte, ohne die eine Feuerwehr nicht existieren kann, zu erlernen und zu verinnerlichen.

Dann natürlich den Abschluss seiner Ausbildung zum Heizungs- und Sanitärfachmann. „Mein großes Glück ist, dass der Chef meines Ausbildungsbetriebes in Leutkirch selbst ein engagierter Feuerwehrmann ist, und somit sehr viel Verständnis für meine vielen außerordentlichen Termine hat.“

Doch zunächst genießt er noch die paar Tage bis zu seinem 18.Geburtstag.Denn dann beginnt auch für ihn der Ernst des Feuerwehrlebens, nämlich der Einzug in den aktiven Feuerwehrdienst, in den er seit einigen Wochen hineinschnuppern durfte. Seine Grundausbildung hat er bereits abgeschlossen und zu den weiterführenden Lehrgängen wie Sprechfunk- und Atemschutzausbildung im Lauf des Jahres ist er bereits angemeldet. 

Eines ist ihm ganz besonders wichtig: „Seine“ Jugendfeuerwehr Leutkirch. „Sie hat mich aufgebaut, und sie wird immer an erster Stelle stehen.“

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