Kreis-Ju­gend­feu­er­wehr bleibt im Auf­wind

Ein gewohnt zügiger Verlauf hat die Jahreshauptversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes der Abteilung Jugendfeuerwehr am Samstagnachmittag im Cubus bestimmt: Über 100 Delegierte mit den Jugendwarten von 34 Jugend- und vier Kindergruppen aus 28 Feuerwehren des Landkreises Ravensburg absolvierten unter der Leitung von Kreisjugendfeuerwehrwart Patrik Hack flott und harmonisch die Tagesordnung in gut eineinhalb Stunden. "Über 650 Jugendliche sind nun in den Wehren des Kreises", bestätigte Hack den anhaltenden Aufwärtstrend. Sein Dank galt insbesondere den Gruppenleitern und Ausbildern, "denn alles, was wir in die Jugendlichen investieren, bekommen wir mehrfach zurück".

Bestätigung hierfür bekam er von den Grußrednern: "Für die Kommunen sind der Zustand, die Ausstattung und die Nachwuchsfrage der Wehren besonders wichtig", unterstrich so Leutkirchs Oberbürgermeister Hans-Jörg Henle. "Gott sei Dank ist im Kreis Ravensburg die Zukunft der freiwilligen Feuerwehren kein Problem, denn ihre Arbeit - die junge Menschen auf eine gute Lebensspur bringen - ist unverzichtbar wertvoll und unbezahlbar". Als Dankeschön stellte das Stadtoberhaupt "beim nächsten Mal einen Badebesuch im Center Park" in Aussicht.

"Ihr seid die Feuerwehr von morgen, in der das Füreinander und Miteinander das Wichtigste ist", richtete der Kreisverbandsvorsitzende Michael Otto seine Worte direkt an die jungen Zuhörer. Mit über 30 000 Mitgliedern sei die Jugendfeuerwehr einer der größten Verbände im Land. Vor 27 Jahren ist der Leutkircher Kommandant Michael Klotz in die Jugendwehr eingetreten. Er dankte seiner Jugendabteilung für das Richten des Saales und die Bewirtung. Oliver Surbeck freute sich über die gute interkommunale Zusammenarbeit seiner Wehren. Dieses Miteinander werde auch im Zeltlager eingeübt und praktiziert, erklärte der Kreisbrandmeister.

Bei den Wahlen wurden Kassier Pascal Schmehl, Schriftführer Hardy Kübler, Fachleiterin "Zeltlager" Patricia Otto und Kassenprüfer Michael Tischer einstimmig für weitere zwei Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Für ihren überaus engagierten Einsatz erhielten Andreas Joachim aus Baindt die silberne und Thomas Sprenger aus Berg die goldene Ehrennadel. Mit einstimmigem Beschluss wurde Schlier als nächster Ort der Versammlung festgelegt.

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