Jugendfeuerwehr Leutkirch – eine 30jährige Erfolgsgeschichte

Jugendfeuerwehr Leutkirch – eine 30jährige Erfolgsgeschichte
Die Gründungsmitglieder Michael Klotz, Jürgen Mahler und Wolfgang Oligmüller sind drei Jahrzehnte nun im Dienst.


„Für viele ist sie unvergessen“, so Jugendfeuerwehrwart Robert Wünsche in seiner Begrüßung der zahlreichen Gäste beim Jubiläumsfest am Samstagabend im Cubus : Die Gründungsversammlung der Leutkircher Jugendwehr vor fast 30 Jahren im Lehrsaal des Gerätehauses mit 14 Jugendlichen, Kreisbrandmeister Hermann Weixler, Kommandant Wolfgang
Wild, den ersten Jugendwarten Karlheinz Loleit und Karl-Heinz Schweigert sowie Bürgermeister Dr. Lillich.

Damals war als Jugendlicher auch der heutige Kommandant, Michael Klotz, mit von der Partie. In seinem Grußwort schilderte er, „wie man zunächst mit einfachen Mitteln vorwärts gekommen ist“. Einprägend waren für nicht nur für ihn unter vielem anderen die „rustikalen Lager auf dünnen Luftmatratzen und grauen Rot-Kreuz Decken im geliehenen Zelt“ und „die Spritzwand beim Kinderfest, mühevoll betrieben mit der Kübelspritze“. Von Anfang hieß es bei der Jugendwehr, „aufgeschlossen und innovativ sein, Verantwortung übernehmen für die Gesellschaft und erfahren, was wertvolle Kameradschaft bedeutet“. Klotz dankte allen „vor und hinter den Kulissen“, die hierzu ihren Beitrag geleistet haben und wünschte seiner Jugendabteilung weiter „viel Spaß und gelebtes kameradschaftliches Miteinander“.

Dank und Glückwünsche gab es zudem vom Kreisjugendfeuerwehrwart Patrick Hack und Bürgermeisterin Christina Schnitzler. Für Letztere ist die Leutkircher Wehr „gut aufgestellt, auch dank der erfolgreichen Jugendarbeit und der Unterstützung der Eltern“. So leisten überwiegend ehemalige Jugendfeuerwehrler den heutigen Dienst in der Stadtabteilung. In all den Jahren, so Schnitzler, „stand auch immer die Vermittlung von Werten im Vordergrund, wie Engagement, Initiative, Respekt und Verantwortung“. Aktuell sind 20 Jugendliche, darunter drei Mädchen, Mitglieder der Stadtabteilung.
Durch das zügig bunte Festprogramm führte souverän der Kreis- und Landesjugendsprecher Lukas Waldhoff: Viel zu schmunzeln gab es beim turbulenten „Löschangriff“ der Jugendwehr, gewürzt mit deftigem regionalem Sprachakzent. Neben dem Augenschmaus einer Beamer-Show mit aktuellen Bildern ließen sich die Festgäste das Buffet schmecken, bevor die Bad-Wurzacher Band „Marshy Soil“ (alle vier Musiker sind aktive Feuerwehrkameraden) phonstark mit klassischen Rock- und Pophits die Stimmung im Saal bis in die späte Nacht anheizten.

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