Hauptversammlung FF Diepoldshofen - Erfolg auf der ganzen Linie

Tobias Mösle, der Kommandant der Feuerwehr Leutkirch, Abteilung Diepoldshofen, zog in seiner ersten Ansprache durchweg positive Bilanz über das Jahr 2019.

Auch wenn das Jahr mit lediglich drei Einsätzen nicht besonders spektakulär erscheint, so waren die sonstigen Aktivitäten des Jahres so umfangreich, dass kaum Zeit zum Durchatmen war. Er zollte seiner Mannschaft größten Respekt für das tolle Miteinander, das seit seinem Amtsantritt im Januar 2019 die Abteilung Diepoldshofen stark vorangebracht hat.

Durch den Führungswechsel und die Verabschiedung von sechs Kameraden bei der letzten Hauptversammlung war auch eine gewisse Umstrukturierung der Wehr von Nöten. In vielen Besprechungen wurden Aufgaben neu verteilt, sowie verblasste Kontakte zu Nachbarwehren und den Johannitern wiederaufgefrischt. Durch massive Werbung konnten fünf Neuzugänge rekrutiert werden, und weitere Zugänge stehen für das neue Jahr an.

Auch ein paar Jugendlichen aus dem Ort, die ebenfalls am Thema Feuerwehr interessiert sind, konnte geholfen werden. Da Diepoldshofen nicht über eine eigene Feuerwehr-Jugendgruppe verfügt, wurde eine neue Kooperation mit der Jugendfeuerwehr der Abteilung Reichenhofen aufgebaut, die sich gerne bereit erklärte die Jugendlichen aufzunehmen. Sie werden nun regelmäßig von den Kameraden aus Diepoldshofen zu den Proben chauffiert.

Eine sehr gute Beteiligung der aktiven Kameraden an den Proben und Veranstaltungen rund um das Feuerwehrwesen im gesamten Landkreis runden das positive Bild ab.

Bei der Hauptprobe im Herbst in einer benachbarten Großbäckerei nahmen neben der Abteilung Diepoldshofen auch die Abteilungen Reichenhofen und die Drehleiter aus Leutkirch teil, sowie weitere Feuerwehrkameraden aus Arnach und Kollegen der Johanniter, so dass hier insgesamt rund sechzig Einsatzkräfte vor Ort waren. Die Übung war so realistisch vorbereitet und durchgeführt worden, dass etliche Anwohner tatsächlich von einem Ernstfall ausgingen.

Das Highlight an Motivation war jedoch die Beteiligung der Mannschaft bei der Ersatzbeschaffung der schon längst überfälligen neuen Tore für die Fahrzeughalle des Gerätehauses. In Eigenregie wurden Angebote eingeholt und Preise verglichen, nach erteilter Genehmigung die Bestellung ausgelöst und als sich die Lieferung der Tore für Mitte Dezember ankündigte wurden in einigen Arbeitseinsätzen alle notwendigen Vorbereitungen getroffen, um den schnellen und reibungslosen Einbau der neuen Tore zu gewährleisten. Jeder, der irgendwelche passende Werkzeuge oder Maschinen parat hatte, stellte diese neben eigener Arbeitskraft gerne für diese Aufgabe zur Verfügung.

Diese überaus motivierte Mannschaft hat mit ihrem Engagement gezeigt, dass fast alles zu schaffen ist, wenn alle am gleichen Strang ziehen.

Lob und Anerkennung an die Mannschaft für ihr gutes Miteinander gab es auch von Stadtbrandmeister Michael Klotz.
Dieser nahm dann auch die Beförderungen und Ehrungen vor.

So wurden Christoph Mahle in den Rang des Feuerwehrmannes erhoben, und der stellvertretende Abteilungskommandant Simon Schindler erhielt die Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann.

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Baden-Württemberg in Bronze für fünfzehn Jahre aktiven Dienst wurde an Paul Frankenhauser, Andreas Heine, Andreas Heinrich und Manfred Engler verliehen.
Für fünfundzwanzig Jahre, und damit mit dem silbernen Feuerwehr-Ehrenzeichen, wurde Stefan Huber ausgezeichnet.

Andreas Heinrich wurde danach noch eine weitere Auszeichnung zuteil: Ihm wurde das Ehrenzeichen in Silber der Stadt Leutkirch verliehen.

Ortsvorsteher Josef Mahler fasste in seinem Grußwort die Leistungen seiner Abteilungsfeuerwehr im vergangenen Jahr mit einem Satz zusammen:
„Feuerwehr ist kein Hobby, sondern eine Lebenseinstellung.“

Zurück