FF Reichenhofen: Hauptversammlung der Aktiven und der Jugendfeuerwehr

Wie in jedem Jahr beendet die Feuerwehr Leutkirch, Abteilung Reichenhofen, ihr Einsatz- und Arbeitsjahr mit den beiden Hauptversammlungen von Jugend und Aktiven.

Abteilungskommandant Volker Schneider gab einen kurzen Überblick über das vergangene Jahr und Schriftführer Markus Zeh vervollständigte dann die Ereignisse, welche die Kameraden über das Jahr beschäftigte.

Elf Einsätze, stark frequentiert von den Schneemassen zu Beginn des Jahres, die für etlichen Schneebruch und durchtrennte Strom- und Telefonleitungen führten, beschäftigten die Wehr. Auch ein vermeintlicher Kaminbrand war dabei, der sich dann aber als Notfackel einer Biogasanlage herausstellte.

Zu den Einsätzen mit dem Stichwort „Baum auf Straße“ gab es noch zu vermerken, dass nicht jeder Ast, der auf der Straße oder einem Gehweg liegt, gleich Sache der Feuerwehr sein müsste. Denn auch den Kameraden reichte oftmals dezente Muskelkraft, um ein Hindernis zu beseitigen. Schade nur, wenn man dazu mitten in der Nacht mit dem Piepser aus dem Bett geholt wird.

Zusätzlich zu den Einsätzen gab es viele weitere Tätigkeiten der Wehr in Form von Aus- und Weiterbildungen, der Teilnahme an Feuerwehrwettkämpfen und der alljährlichen Herbstübung, die dieses Jahr gemeinsam mit den Kameraden aus Diepoldshofen stattfand.

Der anschließende Kassenbericht war kurz, aber vollständig. Das bestätigten auch die beiden Kassenprüfer. 

Simon Weitgasser, der Sprecher der Jugendfeuerwehr, trug danach den Jugendbericht vor.
Zehn Jugendliche sind aktuell in Reichenhofen aktiv.
Ihr Jahr war bestimmt von Teilnahmen am Badmintonturnier, der 24-Stunden-Aktion der Jugendfeuerwehr Leutkirch, dem Zeltjugendlager, Beteiligung am Kinderfest und dem Verkauf von Enten für das Leutkircher Entenrennen, und, wie Weitgasser mit Stolz verkündete, der Teilnahme an der Orientierungsfahrt in Aulendorf, wo die Reichenhofener Jugendlichen den 1. Platz belegten.

Da Ortsvorsteherin Renate Falter an diesem Abend verhindert war, wurden die Entlastungen von Stadtbrandmeister Michael Klotz vorgenommen. In seinem Grußwort dankte er Reichenhofen für die Unterstützung der Stützpunktwehr Leutkirch Stadt, die trotz ständig steigender Einsatzzahlen dadurch erheblich entlastet wird. Und er lobte den aktiven Einsatz eines der Reichenhofener Kameraden, der erst Tage zuvor abends den Brand in einer Leutkircher Firma entdeckt, und schnell und professionell der Rettungsleitstelle gemeldet hatte.

„Ohne ihn hätte dieser Einsatz auch ganz anders ausgehen können.“

Im Anschluss wurden Lukas Frommknecht, Tobias Nuschele und Thomas Haag zum Oberfeuerwehrmann befördert, und der stellvertretende Abteilungskommandant Markus Weinbuch erhielt seine Beförderung zum Hauptfeuerwehrmann.

Zu guter Letzt wurden Alois Rottmar und Eugen Sauter mit einem kleinen Präsent aus dem aktiven Dienst verabschiedet, und in den Rang der „Altspritzer“ befördert. Beide waren seit 1973 für die Feuerwehr Reichenhofen aktiv und gehen nun in ihren wohlverdienten Ruhestand.

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