Ein­satz an je­dem drit­ten Tag

Mit eindrucksvollen Zahlen in anschaulichen Diagrammen hat Schriftführer Sven Loleit bei der jüngsten Hauptversammlung die hohe Aktivität der Leutkircher Feuerwehr dargestellt.

In den vergangenen fünf Jahren lag demnach die Gesamtzahl der Einsätze fast durchweg weit über 100, was durchschnittlich einen Alarm in drei Tagen bedeutet. Anhaltend hoch sind hierbei die technischen Hilfeleistungen. Dazu zählen laut Rechenschaftsbericht Gefahrguteinsätze, technische Hilfe (Türöffnungen, Beleuchtung, Personensuche et cetera), Verkehrsunfälle sowie Wasser- und Hochwassereinsätze. Dank Feuerschutzmaßnahmen verharrt die Zahl der Brände auf niedrigem Niveau, so mussten nur zwei Großbrände vermeldet werden. Allerdings erstmals im Jahr 2016 bemerkenswert wieder gestiegen sei die Zahl der Fehlalarme. 124 Mal wurde die Leutkircher Abteilung insgesamt gerufen.

Aufschlussreich ist zudem das Schaubild mit den Alarmzeiten im vergangenen Jahr: So wurden die Feuerwehrkameraden bei jedem neunten Einsatz zur nachtschlafenden Zeit (0 bis 6 Uhr) geweckt. Der Hauptanteil der Alarme mit 75 Prozent ist während der Arbeitszeit: Dank der Unterstützung der Arbeitgeber, die ihre Mitarbeiter "springen lassen", sind die Ausrückzeiten mit schlagkräftiger Besetzung der Fahrzeuge bei der Leutkircher Wehr aus Sicht der Abteilung im weiten Umkreis vorbildlich.

Zurück