Brände erfolgreich in den Griff bekommen

Ein brennendes Auto löschten die Mitglieder der Jugendfeuerwehr bei der Übung am vergangenen Samstag.  FOTO: BERNAHRD HERZ

Gegen einen sich plötzlich ausbreitenden Brand mussten die Jugendfeuerwehrler bei ihrer Übung ankämpfen. FOTO: BERNAHRD HERZ

LEUTKIRCH (sz) - Zu einigen Bränden und Unfällen kam es am vergangenen Samstag im Leutkircher Stadtgebiet. Doch das war kein Anlass zur Sorge, denn es handelte sich um eine große Übung der Leutkircher Jugendfeuerwehr, die ihr Können bei einem Fahrzeugbrand, verschiedenen Personenschäden und einem Brand auf dem Wertstoffhof zeigten.

Brennendes Auto gelöscht

Was tun mit einer hilflosen Person im Wald, mit einem Fahrradfahrer unter einem Auto oder einem Menschen unter einem Container. Drei von insgesamt neun Übungen, die die 16 jungen Feuerwehrleute und ihre fünf Betreuer an diesem Wochenende bewältigen mussten. Der Höhepunkt und die größte Herausforderung blieb dabei die echte Brandbekämpfung. So löschten die jungen Kameraden ein brennendes Auto im Hof der Firma Walkliner, erlebten einen Flash Over im Bauhof in Adrazhofen, bei dem ein kleiner Brandherd schlagartig in ein großes Feuer übergeht, und bekamen einen „Großbrand“ auf dem Leutkircher Wertstoffhof erfolgreich in den Griff.

„Das ist ganz schön aufregend“ meinen Julia Schleinin (16) und Jacob Herz (13), beide sind seit etwa vier Jahren bei der Jugendfeuerwehr. „Aber es macht auch richtig Spaß und ist toll, den Ernstfall zu proben!“ Die Aktivitäten waren von den Betreuern und zwölf weiteren aktiven Feuerwehrmännern im Hintergrund gut vorbereitet worden und zogen sich von Samstag durch die ganze Nacht bis zum Sonntagmorgen. Auch ein Fehlalarm um Mitternacht gehörte zur Übung. „Aber wir waren ja auch nicht zum Schlafen da“, meinte Jacob und gähnte hinter versteckter Hand.

„Früh übt sich, und das ist auch wichtig“, erklärte Robert Wünsche, Stadtjugendwart der Jugendfeuerwehr zur Übung: „Die jungen Kameraden sollen nicht nur die Theorie kennen, sondern auch praktisch üben, was im Ernstfall zu tun ist. Nur so sind sie später gut vorbereitet, wenn sie bei einem echten Einsatz gefragt sind.

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