Alarm hat rechtzeitig angeschlagen

Feuerwehr und DRK nach Einsatz im Alten Kloster zufrieden

LEUTKIRCH (heb)  -  Der  Brand  am Samstag  im  Alten  Kloster  ist  zwar schnell gelöscht worden. Doch gerade in der Altstadt gelten für die Rettungskräfte  schwierige  Bedingungen.  „Aber  wir  sind  natürlich  mit dem  Areal  vertraut“,  betonte  am Montag  Martin  Waizenegger,  der stellvertretende  Leutkircher  Feuerwehrkommandant.  Auch  DRK-Bereitschaftsführer  Sebastion  Boos wies darauf hin, dass seine Organisation  schon  beim  ersten  Alarm  entscheide, ob ein Einsatzort besondere Herausforderungen mit sich bringe. Immerhin 27 DRK-Kräfte, Ärzte eingeschlossen, waren am Samstag vor Ort.

Den Einsatz geleitet hat der Leutkircher  Stadtkommandant  Michael Klotz. Für Waizenegger ist nach der obligatorischen  Analyse  so  eines Einsatzes wichtig, „dass die Alarmkette bestens geklappt hat“. Sowohl die  Rauchmeldeanlage  habe  früh und vor allem genau reagiert, die ersten  Feuerwehrkräfte  seien  schnell vor Ort gewesen. Außer Klotz hätten zwei  Zugführer  die  Lage  sondiert, auch  ein  erstes  Löschfahrzeug  sei schnell eingetroffen. Zu diesem Zeitpunkt war bereits klar, dass in eine mit einem Herd ausgestatteten Raum eine starke Rauchentwicklung eingetreten  sei.  „Gut  war,  dass  wir  die Quelle leicht orten konnten“, erklärte Waizenegger. Mit einem Spezialvorhang wurde die Tür dazu abgedichtet,  erst  dann  drangen  Feuerwehrmänner unter Atemschutz zur Brandbekämpfung in den Raum ein.

Parallel dazu trafen auch ein Notarzt und erste DRK-Kräfte ein. Neun Bewohnerinnen  und  Bewohner  wurden vorsorglich evakuiert. Eine Frau musste mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert werden. Beim Einsatz im Alten Kloster betraten sowohl Feuerwehr als auch DRK nicht unbekanntes Terrain. Gerade in diesem Teil der Altstadt finden regelmäßig Übungen statt.

Die Feuerwehr bekam den Brand schnell unter Kontrolle und löschte danach im Außenbereich Reste.

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