Wohnhaus in Aitrach brennt

  • Einsatz: 2017/110

Beim Brand eines Wohnhauses bei Aitrach am Montagmorgen ist hoher Sachschaden entstanden. Die vierköpfige Familie, die das Gebäude an der L 260 bewohnt, konnte sich glücklicherweise unverletzt ins Freie retten.

Gegen 4.45 Uhr hatte eine Bewohnerin des ehemals landwirtschaftlich genutzten Bauernhauses mit angebauter Scheune Flammen auf dem Dach des Ökonomieteils, auf dem sich eine Fotovoltaikanlage befindet, bemerkt. Sie weckte laut Polizeibericht sofort die weiteren Hausbewohner und verständigte die Rettungsleitstelle verständigt.

Drei Wehren im Einsatz

Trotz des wenig später begonnenen Löschangriffs durch Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehren aus Aitrach, Aichstetten und Leutkirch, die mit rund 60 Mann und neun Fahrzeugen – darunter auch die Drehleiter aus Leutkirch – im Einsatz waren, konnte ein Übergreifen der Flammen auf den bewohnten Teil des Gebäudes nicht verhindert werden.

Wohnhaus in Aitrach brennt

Die Feuerwehr nutzte zur Löschwasserversorgung nicht nur zwei Hydranten. Die Aichstettener legten aus der etwa 350 Meter entfernten Iller einen Leitung. „Zeitaufwendig, aber nicht kompliziert“, so Christian Adam, der stellvertretende Kommandant der Aitracher.

Glutnester bekämpfen

Gegen 9 Uhr konnten die meisten Fahrzeuge wieder abrücken. Die Löscharbeiten, die teilweise mit Atemschutz bewältigt wurden, dauern jedoch noch an, da mehrere Glutnester bekämpft werden müssen.

Nach bisherigen Erkenntnissen wurde der Ökonomiebereich, in dem sich wohl ein Aufsitzmäher, ein Wohnwagen und Gartenmöbel befanden, durch das Feuer vollständig zerstört, der Wohnbereich schwer in Mitleidenschaft gezogen. Das Gebäude dürfte nicht mehr bewohnbar sein. Die Familie sei mittlerweile anderweitig vorübergehend untergekommen, so Adam.

Brandursache unklar

Der Sachschaden wird auf mehrere Hunderttausend Euro geschätzt. Zur Brandursache kann bislang noch keine belastbare Aussage getroffen werden. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft wurde ein Brandsachverständiger hinzugezogen. Während der Hauptlöscharbeiten war die Landesstraße unter Einrichtung einer örtlichen Umleitung bis gegen 10 Uhr voll gesperrt.

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