Scheune bei Isny steht in Flammen

  • Einsatz: 2018/148

Rund 60 Feuerwehrler bekämpfen seit Montagvormittag einen Brand im Ökonomiegebäude eines Bauernhofs in Dürrenbach bei Isny. Neben den Abteilungen Isny, Großholzleute, Neutrauchburg und Rohrdorf, ist auch die Leutkircher Wehr mit einer zweiten Drehleiter und dem Gerätewagen-Atemschutz im Einsatz.

Die Alarmierung der Wehren erfolgte um 8.37 Uhr. Wie vor Ort zu erfahren war, forderte Isnys Kommandant Markus Güttinger noch auf der Fahrt zum Einsatzort Verstärkung aus Leutkirch an. Die Polizei hat die K 8020 zwischen Großholtsleute und Rohrdorf wegen des Brandes komplett gesperrt.

Anwohnerin muss ins Krankenhaus

Im Stallteil des landwirtschaftlichen Anwesens war nach ersten SZ-Informationen der Heustock in Brand geraten. Zuvorderst ging es den Einsatzkräften darum, ein Übergreifen der Flammen auf den Wohnteil des Hofes zu verhindern, was bis gegen 11 Uhr gelungen zu sein schien. Rund 30 Rinder konnten nach Angaben Güttingers aus dem Stall gerettet werden, ebenso landwirtschaftliches Gerät. Eine Anwohnerin musste nach einer ersten Betreuung durch Helfer des Deutschen Roten Kreuzes, die mit acht Einsatzkräften die Arbeit der Feuerwehr unterstützen, ins Krankenhaus eingeliefert werden.

Im Laufe des Vormittags versuchten die Einsatzkräfte von zwei Seiten des Gebäudes aus, die Außenwand des Ökonomietraktes aufzureißen, um an Glutnester im Heustock zu gelangen. Während Wasser in die Hitze spritzte, kam es immer wieder zu starker Rauchentwicklung. Problematisch gestaltete sich die Wasserversorgung: Die Isnyer Wehr musste eine Versorgungsstrecke über rund einen Kilometer zur Argen aufbauen und außerdem mit Traktoren Löschwasser in Güllefässern antransportieren.

Über die Ursache des Brandes lagen bis zum Mittag noch keine näheren Informationen vor. Isnys Bürgermeister Rainer Magenreuter, Großholzleutes Ortsvorsteher Franz Mayer und Stv. Kreisbrandmeister Michael Klotz machten sich im Laufe des Vormittags ein erstes Bild von der Lage. Wann der Einsatz beendet werden kann, war vor Ort noch nicht zu erfahren.

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